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Versteuerung von elektronischen Dienstleistungen an Privatkunden im EU Ausland ab 1.1.2015

Einführung

Ab dem 1.1.2015 gilt in der EU eine neue Verordnung zur umsatzsteuerlichen Behandlung von elektronischen Dienstleistungen an Privatpersonen im EU Ausland.

Einzelheiten zum Thema finden sich z.B. bei der IHK Nürnberg.

Das heißt, alle Verkäufer, die z.B. eBooks an Privatkunden im EU Ausland verkaufen, müssen den Umsatz zum jeweiligen Steuersatz des Ziellandes versteuern.

Umsetzung bei Billbee

Billbee unterstützt Verkäufer dabei, indem ab dem 1.1.2015 automatisch der richtige Steuersatz auf eine Bestellung angewendet wird, sofern die Funktion nicht im Benutzerkonto deaktiviert wurde.

Dazu prüft Billbee

  1. Den Typ des verkauften Artikels (Das neue Häkchen "Digitales Produkt" muss aktiviert sein)
  2. Den Typ des Kunden (Der Kunde muss als "Privatkunde" geführt werden)
  3. Das Lieferland der Bestellung (Muss in der EU liegen)
  4. Das im Benutzerkonto hinterlegte eigene Land (Muss in der EU liegen und darf nicht dem Lieferland entsprechen)
  5. Das Kaufdatum muss nach dem 31.12.2014 liegen

Wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind, werden die Umsatzsteuersätze des Lieferlandes in die Bestellung übernommen und der Umsatzsteuerausweis wird in jedem Fall aktiviert (Auch bei Kleinunternehmern).

Konfiguration

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, kann aber bei Bedarf bei Einstellungen / Umsatzsteuer / Ländereinstellungen deaktiviert werden:

Kunden

Des weiteren ist es natürlich erforderlich, dass die Kundeneigenschaft Geschäftlich/Endkunde richtig gesetzt ist. Da die meisten Shops/Marktplätze diese Eigenschaft nicht zur Verfügung stellen, werden die Kunden in der Regel als Endkunde angelegt. Ausnahme: Die Plattform übermittelt eine Umsatzsteuer ID:

Artikel

Auch bei den Artikeln ist es erforderlich einzustellen, dass es sich um ein digitales Produkt handelt. Billbee Nutzer, die Billbee bereits für den Download von Dateien eingerichtet haben müssen hier nichts mehr unternehmen, weil alle Artikel mit verknüpften Dateien als digitales Produkt eingestuft werden.

Billbee Nutzer, die die Downloadfunktion nicht nutzen, müssen alle betroffenen Produkte als digital kennzeichnen:

Ergebnis

Wurde eine Bestellung eingelesen, bei der alle Bedingungen zutreffen, werden die Umsatzsteuersätze aus dem Ziellland übernommen:

Und entsprechend auf der Rechnung ausgegeben:

Letzte Änderung am 10. Sep 2015.

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