Im heutigen Post geben unsere Freunde von Private Label Journey einen Einblick ins Thema "Eigenmarken auf Amazon" - viel Spaß!

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Der Name Private Label Journey ist Sinnbild für die persönliche Reise zum eigenen Markenprodukt. Auf diesem Weg möchten wir all diejenigen begleiten, die Produkte mit eigenem Markennamen auf den Markt bringen wollen. Manchmal wollen auch Geschäftsleute, die bereits Markenware verkaufen, ihre Produkte zusätzlich auf Amazon anbieten und wissen nicht, wie das geht.

Ob kompletter Neuling oder bereits Geschäftsmann, jeder kann mit uns starten.

Amazon FBA bedeutet “Fulfilled BAmazon” und auf deutsch: “Versand durch Amazon”. Das heißt, dass Verkäufer Ware an Amazon senden und Kunden sie dort erwerben können. Man braucht dazu weder ein eigenes Lager noch Angestellte und kann bei Null anfangen. Die Idee an sich ist simpel, aber man muss trotzdem wissen, wie es geht.

Private Label Journey stellt rund um das Thema Amazon FBA enorm viel Wissen zur Verfügung und bietet praktische Hilfestellungen an. Die nette Atmosphäre spornt an und sorgt für gute Laune. In keinem anderen Netzwerk gibt es so viel Austausch über Amazon-Geschäftsideen wir bei PLJ.

Binnen kurzer Zeit konnten wir ein sehr großes Netzwerk von Gleichgesinnten aufbauen, die ein gemeinsames Ziel haben: möglichst viel professionelles Know-how zu bündeln und zu teilen. Viele unserer Amazon-Verkäufer gehen, ermutigt durch andere, eine Schritt weiter und entdecken neue Märkte. Wer z.B. mit dem Verkauf in Deutschland gestartet ist, versucht es dann vielleicht auch in Europa, den USA oder Japan.

Aber was braucht man denn nun, wenn man mit Private Label Journey und Amazon FBA loslegen will?

Um erfolgreich auf Amazon zu verkaufen, braucht man zunächst einmal:

  • etwas Mut und den Willen, dran zu bleiben
  • 3000,- € bis 5000,- € Startkapital (oder bereits vorhandene Produkte)

Wir helfen dann bei folgenden ersten Schritten:

  • Verkäuferkonto bei Amazon anlegen
  • gutes Produkt suchen
  • geeignete Hersteller finden
  • gute Produktbeschreibung mit Fotos anlegen
  • gute Werbe - Kampagnen starten
  • Bewertungen sammeln
  • Optimieren und Wachsen

Die Benutzeroberflächen für Verkäufer bei Amazon können anfangs abschreckend wirken, weil sie so unübersichtlich und verwirrend sind. Aber diese technischen Hürden sind mit ein paar Tipps gut zu meistern und werden schnell zur Routine. Viel grundsätzlicher und interessanter ist im Vorfeld für die meisten Einsteiger wahrscheinlich die Frage:  Wie finde ich denn überhaupt ein profitables Produkt? Deshalb wollen wir hier einen kleinen Einblick in unser Step-by-Step-Programm für das Herausbringen eines eigenen Marken-Produkts geben.

-> Zum Reinschnuppern auf PLJ klicke hier.

Wenn man auf der Suche nach einem geeigneten Produkt ist, empfehlen wir Anfängern zunächst folgende praktische Grundregeln zu beachten:

  • Das erste Produkt sollte eher klein und leicht sein. Vorteilhaft sind folgende Richtmaße: max. 30cm lang und max. 500g schwer. Denn je größer und schwerer das Produkt ist, desto höher sind auch die Lager-  und Versandkosten.
  • Eine profitable Marge muss berechnet werden. Das heißt, das gewählte Produkt sollte für den 3-4fachen Einkaufspreis bei Amazon angeboten werden können. So kann ein guter Gewinn erzielt und das Geschäft weiter ausgebaut werden.
  • Auch sollte das Produkt bereits Konkurrenz auf Amazon haben! Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass Nachfrage besteht. Komplett neue und unbekannte Ware auf den Markt zu bringen, ist zu Beginn nicht empfehlenswert und ein zu großes Risiko.
  • Wer direkt neugierig geworden ist und sofort nach potentiellen Produkten stöbern möchte, kann sich z.B. auf der Bestseller-Rangliste von Amazon umsehen und Ideen sammeln: http://www.amazon.de/gp/bestsellers. Hier sind die aktuell beliebtesten Produkte gelistet. Dabei sollte man immer ein Auge auf mögliche Verbesserungen von bestehenden Produkten haben.
  • Eine vertiefte Produktrecherche kann manuell und mit speziellen Programmen vorgenommen werden. Diese Programme helfen, die Verkaufszahlen gezielter zu untersuchen und auszuwerten.

Hat man sich mit Hilfe dieser Grundregeln auf ein Produkt festgelegt, gilt es einen geeigneten Lieferanten zu finden. Die hier wohl am häufigsten genutzte Plattform ist Alibaba. Auf alibaba.com findet man Hersteller - zumeist aus China -, die Waren in großen Mengen anbieten. Aus der Menge der vielen Anbieter, muss nun ein geeigneter Partner gefunden werden. Und auch hier gibt es wesentliche Punkte, die beachtet werden sollten:

  • Handelt es sich bei dem Anbieter um einen Produzenten oder eine Vertriebsgesellschaft? - Wenn das Produkt direkt vom Hersteller kommt, sind Änderungen an der Ware meist leichter zu regeln. Vertriebsgesellschaften haben oft eine breitere Angebotspalette und zudem viele Beziehungen mit anderen Firmen vor Ort. Sie sind aber häufig etwas teurer als eine produzierende Firma.
  • Wie lange gibt es den Anbieter schon? - Firmen, die mehrere Jahre auf Alibaba registriert sind, sind wahrscheinlicher zuverlässig.
  • Wohin exportiert der Anbieter? - Wird hauptsächlich in Länder mit höheren Sicherheitsanforderungen exportiert, dann kann man auch eher mit entsprechender Qualität rechnen.
  • Wie präsentiert sich der Anbieter auf der Alibaba-Seite? - Gibt es gute Fotos, Beschreibungen, Zertifikate. Hat er auch eine eigene Webseite?
  • Die erste Anfrage-Email an den Anbieter sollte klar formuliert sein und die eigenen Wünsche und Vorstellungen deutlich beschreiben.
  • Wichtig ist, dass der Anbieter die gestellten Fragen gut beantwortet und inhaltlich darauf eingeht. Wie schnell hat er geantwortet? - Sich hierzu eine Liste zu erstellen hilft, einen guten Überblick zu behalten: wann hat man wen angeschrieben, und wie ist die Antwort ausgefallen.
  • Schließlich wählt man aus den erhaltenen Antworten die drei besten Kandidaten aus und bittet sie um die Zusendung einer Musterbestellung, dem sogenannten Sample.

Wenn das erste Sample zu Hause ankommt, wird es richtig spannend und der Tag des ersten Verkaufs rückt immer näher. Dann ist es wichtig, ein gutes “Listing” zu erstellen und ansprechende Fotos zu machen. Als Listing bezeichnet man die Produktbeschreibung und auch die dazugehörenden Fotos, die der Kunde auf der Amazon-Einkaufsseite sieht. Es leuchtet ein, dass man sich hier besonders viel Mühe machen sollte. Wer nur ein paar kümmerliche Stichworte schreibt und ein schlechtes Foto einfügt, wird für Kunden nicht überzeugend wirken. Die Erstellung eines guten Listings ist eine kleine Kunst für sich. Im Folgenden sind die wichtigsten Dinge im Schnelldurchgang dargestellt:

  • Zum Listing gehört ein aussagekräftiger Titel. Wenn ein Kunde nach einem Produkt sucht, ist der Titel das erste, was er liest.
  • Die sogenannten “Bulletpoints” sind eine Auflistung der wichtigsten Eigenschaften des Produkts. Sie beschreiben Vorteile und Besonderheiten in kurzen Sätzen.
  • Die Beschreibung ergänzt und erläutert, was in den Bulletpoints bereits genannt wurde. Das Produkt kann hier ausführlicher beschrieben werden.
  • Die Fotos eines Listings sind mindestens so wichtig wie der Titel. Der Kunde sieht sich das Produkt sehr gerne an. Fotos vom Produkt in Benutzung und aus verschiedenen Perspektiven sind ein Hingucker.
  • Schließlich müssen gezielte Schlüsselworte gefunden werden, mit denen Werbekampagnen geführt werden. Dazu gibt es zahlreiche Anleitungen.
  • Wenn das Produkt schlussendlich zum Verkauf angeboten wird, heißt es gute Bewertungen sammeln. Produkte mit guten Bewertungen verkaufen sich viel schneller.
  • Amazon gibt vor, wie das Listing zu gestalten ist und erwartet die Einhaltung bestimmter Regeln. Wenn man sich hierzu extra noch gute Tipps einholt, kann man sich innerhalb der Spielregeln von der Masse abheben.

Und dann rollt das Amazon-Business endlich an und bekommt hoffentlich sehr bald eine gute Eigendynamik!

Die hier zusammengefassten Prozesse zum Aufbau eines Amazon-Business laufen auch in der Realität prinzipiell so simpel ab. Wer sich in die Thematik Stück für Stück vertieft und dem Mut hat, die ersten Schritte zu wagen, kann ein erfolgreiches Geschäft aufbauen. Es ist eine spannende und sehr interessante Reise. Hilfestellungen gibt es im Internet und natürlich auch von uns. Kostenlose Informationen bieten wir auf Youtube, in unseren PodcastsVideoaufnahmen und Blogposts, sowie in der öffentlichen Facebook-Gruppe an. In den Kursen von Private Label Journey wird alles Step by Step und auf leicht nachvollziehbare Weise erklärt. Für relevante Fragen gibt es wertvolle Ratschläge, Anleitungen und auch vorbereitetes Arbeitsmaterial. Zudem kann man mit dem Erwerb des Pro-Seller-Kurses Zugang in unsere geschützte Facebook-Gruppe bekommen. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, Fragen gestellt und beantwortet. Regelmäßig bieten Thomas und Gil zudem Coaching-Calls zu aktuellen Themen an. So bleibt man immer auf dem neuesten Stand. Du kannst also direkt anfangen und uns unverbindlich besuchen. Unser Ziel ist es, Anfängern, wie wir es selbst waren, eine Starthilfe zu geben.

David

David ist als Head of Business Development bei Billbee verantwortlich für das Wachstum und die zukünftige, strategische Ausrichtung. Darunter fallen die Bereiche Marketing, Vertrieb, Partnerschaften und Presse.

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