Shopify ist eines von vielen E-Commerce Systemen, die in diversen Vergleichen immer wieder genannt werden.

Dies soll kein weiterer Vergleich sein, sondern soll helfen einzuschätzen, ob Shopify eine gute Lösung für dein E-Commerce Business ist. Doch zuerst einige Fakten zu Shopify, die oberflächlich helfen das System einzuordnen und abzugrenzen.

Eine Onlineshop-Eröffnung ist einfacher als generell behauptet wird

Bevor wir uns den einzelnen Unternehmenstypen widmen, die sich besonders gut bei Shopify aufgehoben fühlen, wollen wir nochmal kurz betrachten, wie der Start mit Shopify typischerweise aussieht.

Nach der Anmeldung zur unverbindlichen 14-tägigen Testphase gelange ich in mein Dashboard, wo ich Tipps zum weiteren Vorgehen erhalte. Kurze Zeit später kriege ich auch schon eine Einladung zu diversen kostenlosen Webinaren, die mir Schritt für Schritt den Umgang mit Shopify näherbringen.

Da das Internet ein visuelles Medium ist und wir Nutzer visuell getrieben sind, wirft man direkt einen Blick in Shopifys Theme Store. Hier hat man eine Auswahl aus hunderten hochqualitativen Themes (neudeutsch für Designvorlagen).

Diese Themes bestimmen das zukünftige Aussehen meines Shops. Hier kann ich nun in aller Ruhe diverse kostenlose und kostenpflichtige Themes betrachten und auch testen.

Man merkt recht schnell, dass das Testen der Themes ohne Inhalte recht witzlos ist, sodass man nun erstmal einige Produkte und Unterseiten anlegt. Wenn man plant einen Blog zu schalten, kann man auch schon ein paar beispielhafte Artikel erstellen.

Mit den erstellten Inhalten und der Hinterlegung der eigenen Corporate Identity (Farben, Schriftarten, Bildmaterial, etc.) macht unser Shop, obwohl noch im Testbetrieb, schon einiges her.

Eine nette Oberfläche ist schön und gut, aber wer ein Unternehmen führt weiß: auf die Prozesse kommt es an. Was bringen mir schließlich 100 Bestellungen am Tag, wenn ich an jeder dieser Bestellung 30 Minuten Aufwand habe?!

Wer einen aufmerksamen Blick auf den Shopify Admin wirft, wird feststellen, dass die wichtigsten Verwaltungsobjekte übersichtlich verfügbar sind.

Bestellungs-, Kunden- und Produktverwaltung sind von Anfang an verfügbar und simpel zu bedienen. Nun müssen nur noch Versandkosten, Steuern und Zahlungsmittel hinterlegt werden und schon kann es losgehen.

So kann man sich als Händler(in) auf Marketing und Kundenkontakt konzentrieren und jeder neuen Bestellung mit einem Hochgefühl entgegen blicken.

Das bringt uns auch direkt zum ersten Unternehmenstyp, der besonders gut bei Shopify aufgehoben ist.

Unternehmen mit Passion für Produkt und Kunden

Ein Unternehmen zu gründen, kann sich recht komplex anfühlen. Ein Unternehmen zu führen, ist sogar noch schwieriger. Ein Unternehmen konsistent wachsen zu lassen, ist die Königsdisziplin.

Die Motivation dafür kann unterschiedlich sein, aber ich denke man kann ohne große Ausnahmen sagen, dass es immer gerne gesehen wird, den Profit zu maximieren während man den persönlichen Aufwand minimiert. Da man als Gründer viele Aufgaben in Personalunion übernehmen muss, ist das erst recht kein einfaches Unterfangen.

Zum Glück können inzwischen so gut wie alle wiederkehrenden Aufgaben automatisiert werden. Niemand muss mehr manuell Rechnungen schreiben, Aufträge buchen und Inventarlisten aktualisieren. Früher nur für größere Unternehmen bezahlbar, kann jetzt auch das kleinste Unternehmen seine Prozesse mit Hilfe von Mietsoftware automatisieren.

Shopifys Plattform ist ein Pionier und ein Treiber dieser Entwicklung. Das Führen eines optimierten und wachsenden Unternehmen wird simpel und so demokratisiert.

Ob Design, Verwaltung, Marketing oder Kundensupport, für alle Schritte in der Wertschöpfungskette bietet Shopify simple und effiziente Lösungen. Durch die simple Handhabung ist man nicht von Agenturen oder anderen Dienstleistern abhängig, was die Pflege des Shops auch langfristig günstig macht.

Wiederkehrende Aufgaben sind in der Regel schon automatisiert und halten so den Aufwand pro Bestellung minimal. Umfangreiche Anleitungen, Webinare, 24h Support und sehr aktive Händler Community helfen jedes potenzielle Problem zu lösen.

Statt auf technische Details einzugehen, möchte ich jeden einladen, Shopify für sich zu testen. Wenn du dich darauf einlässt, wirst du wahrscheinlich gar nicht merken, wie aus dem Test plötzlich ein fertiger Onlineshop geworden ist.

Dropshipper - finanzielle Unabhängigkeit, am besten gestern!

Da das Eröffnen eines Shops keine echte Hürde mehr darstellt, ist es ganz natürlich, dass einige Unternehmer(innen) dazu übergegangen sind Dropship Businesses in Masse zu eröffnen.

Dabei werden Bestellungen direkt an den Hersteller des Produktes weitergeleitet und erst bei Bestellung hergestellt. Der Hersteller kümmert sich auch um den Versand.

Das hört sich natürlich sehr verlockend an, denn wenn die Eröffnung des Shops so gut wie nichts kostet und auch kein Lagerrisiko existiert, kann eigentlich nichts schief gehen, oder? Wenn es so einfach wäre, würde ich jetzt nicht diese Zeilen tippen. Dass man recht risikolos starten kann, stimmt jedoch.

Die Herausforderung als Dropshipper ist es eine überlegene Marketingstrategie zu finden. So ist es ein Segen, wenn man sich möglichst wenig mit Administration und Einrichtung von irgendeiner Technologie beschäftigen muss. Folgende Umstände machen Shopify vor allem für Dropshipper zu einer attraktiven Alternative:

Der hinterlegte Facebook Pixel und Analytics Code fängt direkt an zu arbeiten und zu lernen, sobald deine ersten Kampagnen anlaufen und Besucher auf deine Seite kommen. Shopify stellt dir außerdem einen virtuellen Angestellten zur Verfügung, der dich in allen Marketingaktivitäten unterstützt.

Und jetzt? Probieren geht über studieren!

Du kannst dir Vergleiche und Erfahrungsberichte durchlesen so viel du willst. Um wirklich herauszufinden wie du mit dem E-Commerce Tool deiner Wahl klar kommst, musst du es ausprobieren.

Bei Shopify kannst du alle Funktionen unverbindlich für 14 Tage testen. Wenn du in diesen Tagen ein paar Stunden einplanst, wirst du sicherlich ein gutes Gefühl dafür bekommen. Ich wünsche dir viel Erfolg!

David

David ist als Head of Business Development bei Billbee verantwortlich für das Wachstum und die zukünftige, strategische Ausrichtung. Darunter fallen die Bereiche Marketing, Vertrieb, Partnerschaften und Presse.

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